Thurnberger Stausee, Stausee in Österreich
Das Thurnberger Stausee ist ein Stausee in Niederösterreich, der sich wie ein langer, schmaler Wasserlauf durch das Waldviertel erstreckt und von Bäumen, Felsen und Schilf umgeben ist. Der See hat eine ruhige Oberfläche, die von einem Damm gebildet wird, der etwa 26 Meter hoch ist und etwa zwei Millionen Kubikmeter Wasser zurückhält.
Das Stausee entstand zwischen 1949 und 1952 und war hauptsächlich dazu bestimmt, eine zuverlässige Stromversorgung zu sichern und den Flussfluss zu kontrollieren. Die Infrastruktur spielte eine wichtige Rolle für die lokale Wirtschaft, da sie Energie günstiger und zuverlässiger für Haushalte und Industrien machte.
Das Thurnberger Stausee ist in der lokalen Kultur ein Ort für Freizeit und Naturgenuss, wo sowohl Einheimische als auch Besucher Zeit zum Entspannen und Angeln verbringen. Die Menschen hier teilen gerne Geschichten von Tagen in der Sonne, beim Fischen oder Bootfahren, was das Wasser und die umgebende Natur zu einem wichtigen Teil des alltäglichen Lebens macht.
Der See ist leicht ohne Auto zu erreichen, da öffentliche Verkehrshaltestellen in Gehweite vorhanden sind und das Gelände rund um die Ufer zu Fuß erkunden werden kann. Bootsvermietungen befinden sich auf einem Campingplatz in Krumau und sind von April bis Oktober verfügbar, während es überall am Wasser Stellen zum Sitzen, Baden und zum Entspannen gibt.
Das Wasser fließt durch einen Bergtunnel von etwa 750 Metern Länge in das Stausee, was die benötigte Wassermenge reduziert und die Turbinen antreibt, die in einer kleinen Kraftanlage vor Ort Strom erzeugen. Dies ermöglicht es dem See, sowohl für Erholung als auch für die Stromerzeugung zu funktionieren, besonders wenn die Energienachfrage im Winter am höchsten ist.
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