Burgruine Krumau am Kamp, Mittelalterliche Burgruine in Krumau am Kamp, Österreich
Burg Krumau ist eine Burgruine im österreichischen Ort Krumau am Kamp, die auf mehreren Ebenen erbaut wurde. Die Anlage verfügt über zwei Innenhöfe und wird von hohen Mauern umgeben, deren Eingang ein spätmittelalterliches Torhaus mit pyramidalem Dach bildet.
Die Burg wurde im 12. Jahrhundert erbaut und ging 1276 in den Besitz der Habsburger über, blieb aber lange Zeit verpfändet. Im 16. Jahrhundert erfuhr die Anlage unter dem Pfandbesitzer Gregor Rauber umfassende Umbauten.
Der Name des Ortes deutet auf die Lage der Burg hin, die sich in einer Flussschleife des Kamp erhebt. Besucher erkennen diese geografische Besonderheit sofort, wenn sie die Ruinen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
Der Besuch ist am besten zu Fuß möglich, da die mehrschichtige Struktur steile Wege und Treppen umfasst. Festes Schuhwerk wird empfohlen, besonders wenn der Boden nach Regen nass ist.
Eine gewölbte Passage im südöstlichen Bereich verbindet die verschiedenen Teile der Anlage miteinander. Diese unterirdische Verbindung zeigt, wie die Bewohner die Struktur für bessere Zugänglichkeit in schwierigem Gelände gestaltet haben.
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