Schenkenberg, Berggipfel in Wien, Österreich
Der Schenkenberg ist ein 345 Meter hoher Hang in Obersievering im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling. Er ist kein eigener Gipfel, sondern der südöstliche Abhang der Bellevuehöhe beziehungsweise des Pfaffenbergs und besteht aus Flysch mit Quarz, Kalkstein, Mergel und anderen Konglomeraten. Im Norden trennt der Reisenbergbach den Schenkenberg vom Reisenberg, im Süden der Arbesbach vom Hackenberg.
Der Schenkenberg wurde 1329 erstmals als „in dem Schenkenberge“ urkundlich erwähnt. Der Name geht wohl auf eine Mundschenkenfamilie zurück, die hier Besitzungen hatte; die Kuenringer, ebenfalls in der Gegend begütert, waren Oberste Schenken. Die Schenken von Schenkenberg waren ein altes Schweizer Adelsgeschlecht, benannt nach einer Burg zwischen Fricktal und Ergau, im heutigen Kanton Aargau.
Der Name geht wahrscheinlich auf eine Mundschenkenfamilie zurück, die hier Besitzungen hatte; die Kuenringer, ebenfalls in der Gegend begütert, waren Oberste Schenken. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Schenkenberg 1329 als „in dem Schenkenberge“. Heute ist er von zahlreichen Weingärten umgeben.
Der Schenkenberg ist ein bewaldeter Hang in Obersievering, kein markierter Gipfelweg; man kommt über Wege zwischen den Weingärten und den Straßen des 19. Bezirks hinauf. Im Norden trennt der Reisenbergbach den Hang vom Reisenberg, im Süden der Arbesbach vom Hackenberg – diese Bäche dienen zur Orientierung.
Der deutschsprachige Wikipedia-Artikel bezeichnet den Schenkenberg als gipfellosen Berghang in Obersievering, der den südöstlichen Abhang der Bellevuehöhe bildet. Die Angabe von 345 Metern gilt für den gesamten Hügel, nicht für einen eigenen Gipfel. Der Name geht wohl auf eine hier begüterte Mundschenkenfamilie zurück; die ebenfalls in der Gegend begüterten Kuenringer trugen den Titel Oberste Schenken.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.109 Mitwirkenden weltweit.