Schleinitz, Berggipfel im Bezirk Lienz, Österreich.
Schleinitz ist ein Gipfel in der Schobergruppe mit einer Höhe von 2904 Metern, der von steilen Felshängen und gekennzeichneten Wanderwegen geprägt ist. Die Route führt Wanderer durch wechselnde Landschaften, vorbei an alpinen Wiesen und Felspassagen, die zum Gipfelbereich führen.
Der Botaniker David Heinrich Hoppe führte 1798 die erste dokumentierte Besteigung durch und beschrieb seine Ergebnisse später in einem Taschenbuch. Diese frühe naturwissenschaftliche Erkundung machte den Berg zu einem bekannten Ziel für wissenschaftliche Beobachtungen.
Die Neualplseen liegen auf 2.438 m am Neualplkamm, einem Südostgrat der Schleinitz. Der Kamm führt über die Goisele (2.433 m, auch Gösselmandl), das Schoberköpfl (2.281 m) und das Steinermandl bis zum Zettersfeld. Wanderer kommen auf dem markierten Weg vom Zettersfeld an diesen kleinen Seen und Gipfeln vorbei.
Die Zugänglichkeit ist über die Zettersfeldbahn von Lienz aus gegeben, die auf 1812 Meter bringt, wo markierte Wege den weiteren Aufstieg ermöglichen. Wanderer sollten auf wechselnde Bedingungen vorbereitet sein und geeignete Bergausrüstung mitbringen.
Das Gipfelkreuz steht auf etwa 2850 m, rund 120 m südwestlich des eigentlichen Gipfels; ein Klettersteig führt über den Gipfel Richtung Sattelköpfe (2697 m). Der Botaniker David Heinrich Hoppe erreichte den Gipfel am 3. August 1798 mit einem Bergführer und veröffentlichte einen kurzen Bericht im Botanischen Taschenbuch 1799.
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