Palais Hoyos-Sprinzenstein, Palast aus dem 19. Jahrhundert im Bezirk Wieden, Wien, Österreich.
Der Palais Hoyos-Sprinzenstein ist ein fünfgeschossiges Wohnpalais in Wieden mit charakteristischen gestelten Steinfassaden und dekorativen Fensterbekrönungen in Barockstil. Die Ecken des Gebäudes werden durch flache Risalite betont, die der Fassade Struktur und Rhythmus verleihen.
Das Gebäude wurde um 1899 von den Architekten Armand Louis Bauqué und Albert Pio für die Familie Hoyos-Sprinzenstein erbaut. Ein Jahr nach seiner Fertigstellung folgte 1901 eine Erweiterung unter der Leitung von Architekt Viktor Siedek.
Der Palast steht an der Hoyosgasse und trägt den Namen seiner früheren Besitzer, der Familie Hoyos-Sprinzenstein, deren Geschichte mit der österreichischen Aristokratie verflochten ist. Der Ort zeugt von den Lebensweisen des Wiener Adels am Ende des 19. Jahrhunderts.
Der Palais ist leicht über die Hoyosgasse 5-7 zu erreichen, nur wenige Gehminuten von der Karlskirche entfernt. Der Haupteingang wird durch eine schmiedeeiserne Verdachung über dem runden Bogenportal gekennzeichnet, die ihn leicht erkennbar macht.
Das Palais zeigt eine interessante Mischung aus Elementen: hervorstehende Steinbalkonien, die von Konsolen gestützt werden, und Fenster mit Balustradenseigenheit, die das Dachgeschoss bekrönen. Diese Details verleihen dem Gebäude einen einprägsamen dekorativen Charakter zwischen den größeren Fassadenstrukturen.
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