Palais Sina, Palast im Renaissance-Stil in Wien, Österreich.
Palais Sina war ein Palast im Stil der Renaissance-Wiederbebutung an der Hoher Markt in Wien mit elf Fensterachsen zur Straße hin. Die Fassade zeigte vier Karyatiden, die drei runde Balkone trugen, wahrend das Eingangsportal von vier doppelten Säulen flankiert wurde, die einen zentralen Balkon stützten.
Simon Georg Sina, ein griechischer Kaufmann im Tabak- und Baumwollhandel zwischen Europa und dem Orientalischen Reich, erwarb das ursprüngliche Gebäude 1810. Das Palais wurde wahrend der Luftangriffe im April 1945 zerstort und spater durch ein Wohngebäude ersetzt.
Das Palais war ein Ort für gesellschaftliche Veranstaltungen, besonders nachdem die Familie Wimpffen es übernahm und es zum Treffpunkt der Wiener Aristokratie wurde. Die Räume spiegelten den Wohlstand und die internationale Verbindung der Besitzer wider, die zwischen Europa und dem Nahen Osten handelten.
Der Ort ist heute nicht mehr sichtbar, da das ursprüngliche Gebäude nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissen wurde. Besucher konnen jedoch die Stelle auf Hoher Markt besuchen, wo es einst stand, und sich anhand historischer Aufzeichnungen vorstellen, wie es damals aussah.
Die Eingangshalle war mit Fresken von Karl Rahl und Eduard Bitterlich geschmückt, die feine künstlerische Details zeigten. Diese Wandmalereien waren bemerkenswert, weil sie von zwei renommierten Künstlern stammten, die zusammen an diesem anspruchsvollen Projekt arbeiteten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.