Schwarzspanierkirche, Denkmalgeschützte Kirche im Alsergrund, Wien, Österreich
Die Schwarzspanierkirche ist ein geschutztes Gebaude in Wien mit einer dreiteiligen Fassade uber zwei Geschosse, die von der Il Gesu-Architektur beeinflusst ist. Die Hauptfassade ist heute in das Albert-Schweitzer-Haus integriert, ein evangelisches Studentenwohnheim.
Das Gebaude wurde zwischen 1690 und 1727 erbaut und diente ab 1861 als evangelische Kaserne bis 1918. Spater wurde es 1935 zur russisch-orthodoxen Kirche umgewandelt.
Die Kirche war eng mit Beethovens Leben verbunden, da dieser im benachbarten Schwarzspanierhaus bis zu seinem Tod wohnte. Sein Andenken prägt bis heute die Wahrnehmung dieses Ortes in Wien.
Das Gebaude kann von außen besichtigt werden, da die Fassade vom Studentenwohnheim aus zuganglich ist. Der Zugang zu den Innenraumen ist begrenzt, aber die markante Außenansicht bietet einen guten Eindruck der Architektur.
Die Deckengemalde von Antonio Pellegrini waren Jahrzehnte lang unter Farbschichten verborgen und wurden erst 1939 bei Restaurierungsarbeiten wiederentdeckt. Diese kunstlerischen Werke zeigen, welche wertvollen Details unter dem Verfall verborgen sein konnen.
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