Schloss Grades, Mittelalterliches Schloss in Metnitz, Österreich.
Schloss Grades steht auf einem steilen Felshügel oberhalb des Metnitzbach und zeigt eine dreiseitige Struktur, die einen unregelmäßigen Innenhof mit gotischen Portalen und Fenstern umgibt. Die Anlage ist von der umgebenden Landschaft durch ihre prominente Lage deutlich sichtbar und bietet von oben Ausblicke auf das Tal darunter.
Die Burg wurde 1285 erstmals urkundlich erwähnt und diente als Verwaltungszentrum für das Hochstift Gurk. Sie kontrollierte die Besitzungen des Bistums im Metnitztal über Jahrhunderte hinweg.
Der Name Grades stammt vom slawischen Wort 'Grad' ab, was Burg bedeutet und auf die frühen slawischen Siedlungen in dieser österreichischen Region hinweist. Diese Namensherkunft erzählt von den verschiedenen Völkern, die diesen Ort über die Jahrhunderte bewohnten und geprägt haben.
Der Zugang zur Burg kann schwierig sein, da sie auf einem steilen Hang liegt und die Wege zum Eingang steil sind. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und bei feuchtem Wetter besondere Vorsicht walten zu lassen.
Die nordöstliche Sektion enthält eine Doppelkapelle aus dem 12. Jahrhundert mit aufwendigen Stuckarbeiten, die zwischen 1720 und 1725 entstanden. Diese Kombination von gotischem Kernbau und späterem Barockdekor zeigt die vielen Bauetappen, die die Burg durchlaufen hat.
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