Wallfahrtskirche Maria Bühel, Wallfahrtskirche auf dem Maria Bühel in Oberndorf bei Salzburg, Österreich.
Die Wallfahrtskirche Maria Bühel steht auf der weiten Terrasse Maria Bühel im Nordwesten von Oberndorf. Das Langhaus mit den zwei Zwiebeltürmen wurde zwischen 1670 und 1673 erbaut und war auf Fernwirkung angelegt; 1718 bis 1722 kamen Querschiff, Sakristei und die Stiege zum Kalvarienberg hinzu. Das Marmorportal trägt die Jahreszahl 1733 und die Inschrift „Maria, Zuflucht der Sünder“.
Die Wallfahrt entstand durch die Salzachschiffer, die in Laufen Salz umluden; der Dechant Georg Paris Ciurletti ließ eine Kopie des Bildes Maria Hilf auf einer hölzernen Kreuzsäule aufstellen. Das Langhaus mit den zwei Zwiebeltürmen wurde zwischen 1670 und 1673 erbaut, das Marmorportal trägt die Jahreszahl 1733. Zwischen 1718 und 1722 wurden Querschiff, Sakristei und die Stiege zum Kalvarienberg ergänzt.
Die Wallfahrt entstand durch die Salzachschiffsleute, die in Laufen Salz umluden und statt zu schwatzen beten sollten; der Laufener Stiftsdechant Georg Paris Ciurletti ließ ein Bild „Maria Hilf“ bei einer hölzernen Kreuzsäule aufstellen. Das Fest ist Mariä Heimsuchung am 31. Mai, früher am 2. Juli. Das Gnadenbild ist eine Kopie von 1662, vermutlich nach Hans Holbein d. Ä., von Maria Magdalena Zerheuter auf eine Blechplatte gemalt.
Besucher können die Kirche über die Maria-Bühel-Straße erreichen und haben von der Anhöhe aus einen guten Überblick über das Umland. Die Lage ermöglicht auch einen Spaziergang zur nahen Europasteg-Brücke, die nach Laufen in Bayern führt.
Schiffe auf der Salzach hielten hier früher an, um für sichere Fahrten zu danken. Diese alte Sitte zeigt, wie wichtig der Ort für die Flussfahrer war.
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