Wallfahrtskirche Berg, Barockkirche in Rohrbach-Berg, Österreich
Die Wallfahrtskirche Maria Trost ist eine Barockkirche mit Satteldach auf einem Hügel östlich von Rohrbach-Berg gelegen. Das Innere zeigt ein einschiffiges Langhaus mit Tonnengewölbe und mehrere Seitenaltäre mit barocken Ornamenten.
Die Kirche wurde zwischen 1645 und 1655 an der Stelle der verfallenen Burg Berg errichtet und ersetzte deren Burgkapelle. Graf Theodorich von Rödern hatte sie gelobt, nachdem Berg 1645 von den Schweden verschont geblieben war. Ein Stich von Georg Matthäus Vischer aus dem Jahr 1667 zeigt den baumlosen Berg, eine Kirche mit zwei Türmen und eine Ummauerung mit Wehrtürmen, die teils erhalten ist. Seit 1913 gehört die Kirche dem Stift Schlägl.
Die Kirche war und ist ein Ort der Andacht für Pilger aus der ganzen Region, die hierher kommen, um vor der Gnadenmutter zu beten. Der Ort zieht Besucher an, die in der Kapellenallee spazieren und die verschiedenen Heiligendarstellungen in Ruhe betrachten.
Die beiden Pilgerpfade von oben und unten sind gut markiert und relativ leicht zu gehen, auch wenn die Hanglagen steiler werden. Informationstafeln entlang der Wege helfen, die verschiedenen Kapellen zu verstehen und geben Auskunft über Ruheplätze.
Die beiden Glocken im Dachreiter bis zum Ersten Weltkrieg wurden in Linz gegossen: die größere 1752 von Silvius Creuz, die kleinere 1784 von Michael Zöchbaur. Die größere musste 1917 zu Kriegszwecken abgeliefert werden, beide gingen im Zweiten Weltkrieg verloren; das heutige dreistimmige Geläute aus der Glockengießerei St. Florian ersetzte sie 1949 und 1955.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.944 Mitwirkenden weltweit.