Steinitzsteg, Fußgängerbrücke in Wien, Österreich
Die Steinitzsteg-Fußgängerbrücke ist eine Verbindung über die Donau und den Neuen Donaukanal zwischen Brigittenau und Floridsdorf. Sie misst etwa 875 Meter in der Länge und besteht aus 20 Spannfeldern mit einer stahlblechhohlkasten-Konstruktion, wobei die durchgehende Breite von 9 Metern sowohl Fußgängern als auch Radfahrern Platz bietet.
Die Brücke wurde 1995 errichtet und diente kurzzeitig dem Fahrzeugverkehr während der Renovierung der Nordbrücke 1996. Danach wurde sie vollständig für Fußgänger und Radfahrer umgewandelt und bleibt seitdem eine ausschließlich nichtmotorisierte Verbindung.
Die Brücke wurde 2009 nach Wilhelm Steinitz benannt, einem Schachgroßmeister, dessen Gedenktafel seit 2010 an ihn erinnert. Der Name verbindet diesen Ort mit der Schachgeschichte und macht ihn zu einem stillen Denkmal für einen bedeutenden Intellektuellen.
Die Brücke kann zu jeder Zeit begangen werden und bietet sich als direkter Weg zwischen den beiden Bezirken an. Für Radfahrer ist sie ebenso gut nutzbar wie für Fußgänger, da die Fläche großzügig bemessen ist.
Die Konstruktion der Brücke ist für eine schnelle Umwandlung zum Fahrzeugverkehr ausgelegt, was bei der nächsten Nordbrücke-Renovierung zwischen 2028 und 2031 vorgesehen ist. Diese Flexibilität zeigt, dass sie als temporäre Lösung für größere Straßenbauarbeiten entworfen wurde.
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