Schubertpark, Öffentlicher Park im Bezirk Währing, Österreich
Der Schubertpark ist ein öffentlicher Grünraum im 18. Bezirk mit Rosenbeeten, Lavendelgärten und geschwungenen Wegen auf hügeligem Gelände. Der Park bietet Sportplätze für Basketball und Volleyball sowie einen Spielbereich mit Rutschen und Sandkasten.
Der Währinger Ortsfriedhof wurde am 24. Februar 1769 von Pfarrer Andreas Schwarzenbach geweiht, auf einem Grundstück, das er im Tausch mit dem Bauern Dominik Rebell erlangt hatte. 1827 entstanden das Empireportal und das Totengräberhaus, 1829 die Friedhofskapelle. Am 26. April 1873 geschlossen, wurde das Areal 1925 als Schubertpark eröffnet.
Der Gedenkbereich im Park bewahrt Grabsteine aus der Biedermeier-Zeit und frühen Historismus-Epoche, die an die ursprüngliche Nutzung des Ortes erinnern. Diese Denkmäler prägen das Erscheinungsbild und laden Besucher ein, in die Geschichte der Wiener Bestattungskultur einzutauchen.
Der Park liegt zwischen Währinger Straße 123 und 123A und wird von Weimarer Straße, Schulgasse und Teschnergasse begrenzt; er umfasst rund 14.000 m². Von allen vier umliegenden Straßen führen Eingänge hinein, sodass er zu Fuß durchquert werden kann. Im Inneren liegt der Gräberhain mit den alten Grabsteinen.
Franz Schubert wurde 1828 auf dem Währinger Ortsfriedhof bestattet; 1888 wurden seine sterblichen Überreste auf den Wiener Zentralfriedhof überführt. Der Gräberhain des Parks versammelt noch Grabsteine einst hier Bestatteter, und 1784 wurde eine spätbarocke Kreuzigungsgruppe vom aufgelassenen Nicolaifriedhof hierher versetzt.
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