Allerheiligenkirche, Moderne katholische Kirche in Brigittenau, Österreich
Die Allerheiligenkirche Zwischenbrücken ist ein moderner Kirchenbau in der Brigittenau, der sich durch zeitgenössisches Design auszeichnet. Das Gebäude befindet sich an der Vorgartenstraße 56 und zeigt klare Formen der modernen Sakralarchitektur.
Das Gebäude wurde 1945 während Bombenangriffen völlig zerstört und musste danach vollständig neu aufgebaut werden. Der Architekt Josef Vytiska leitete den Wiederaufbau von 1949 bis 1950.
Die 2017 in Zu allen Heiligen umbenannte Pfarre umfasst nun auch Zum Göttlichen Erlöser und Muttergottes im Augarten. Der Name Zwischenbrücken erinnert an die Insel zwischen den zwei Donaubrücken, und das Wappen zeigt die abgeschnittene Zunge des Johannes von Nepomuk als Verweis auf die frühere Kapelle.
Die Kirche liegt im Straßenverband der Vorgartenstraße 56, unmittelbar südlich des Allerheiligenplatzes; der Haupteingang sitzt in der Mitte der sechsachsigen Fassade, darüber ist der Turm vorgesetzt und aufgesetzt. Links und rechts wurde das Grundstück in der Straßenflucht abgemauert und mit vier offenen Rundbogentoren sichtmäßig offen gehalten. Der erhöhte Chor liegt am Ende des Kirchenraums.
Der Tabernakel von 1930 und der Pietà-Altar von 1931 mit einem Holzrelief der Passion stammen aus der Zeit vor der Weihe 1950 und wurden für den Neubau übernommen. Die Orgel von Rudolf Novak aus den Jahren 1959 bis 1960 hat 16 Register.
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