Villa Loos, Jugendstil-Villa in Melk
Villa Loos ist eine Residenz aus dem Jahr 1901, entworfen vom Architekten Josef Plečnik fur den Notar Hans Loos von Losimfeldt in Melk. Das Gebaude zeigt eine Mischung aus Texturen und Materialien mit glatten und rauen Oberflachen, verzierten Kacheln in Blau- und Beigetonen, Backsteinen und Eternit-Panelen, die in geometrischen Formen angeordnet sind.
Villa Loos wurde 1901 von Josef Plečnik, einem Schuler der Wagner-Schule, entworfen und spiegelt den Ubergang von traditionellen Stilen zu moderner Architektur wider. Der Maler Ernst Stohr, ein Mitbegrunder der Wiener Secession, nutzte das Atelier des Hauses vor dem Ersten Weltkrieg als Treffpunkt fur kuenstlerische und kulturelle Austausch.
Villa Loos trägt den Beinamen "Kachelvilla" wegen ihrer kunstvoll gestalteten Kacheln an der Fassade, die das Handwerk und die künstlerische Ausdruckskraft der Zeit zeigen. Der Ort war in den frühen 1900er Jahren ein Treffpunkt für Künstler, besonders nachdem der Maler Ernst Stöhr sein Atelier dort einrichtete und Besucher aus dem Kreis der Secession anzog.
Das Gebaude liegt an der Abt-Karl-Straße in einem ruhigen Wohngebiet mit anderen historischen Villen aus derselben Epoche. Der Besuch erfordert Aufmerksamkeit fur die Außenansicht, da das Haus heute unter Denkmalschutz steht und nicht zu Touristen geoffnet ist.
Das Haus wird oft als "Kachelvilla" bezeichnet, weil Plečnik farbige Kacheln in Blau und Beige als wesentliches Designelement nutzte. Diese Verwendung von Keramikfliesen als integraler Teil der Fassade war eine ungewohnliche und innovative Lösung fur die Zeit und hat das Gebaude bis heute lebendig wirken lassen.
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