Schloss Böckstein, Schloss in Bad Gastein, Österreich
Schloss Böckstein ist ein Herrenhaus in Bad Gastein, das deutsche und englische Architekturelemente verbindet und sowohl Burgmerkmale als auch Landhauscharakter aufweist. Das Gebäude befindet sich inmitten der Berglandschaft und zeigt eine Mischung aus historischen Stilelementen, die zwischen zwei Epochen übergangs wirkt.
Count Rudolf von Czernin ließ das ursprüngliche Jagdhaus zwischen 1882 und 1884 bauen und es wurde später nach einem Brand von 1902 bis 1903 wieder aufgebaut. Die Rekonstruktion veränderte das Gebäude erheblich und gab ihm sein heutiges Aussehen.
Das Schloss spiegelt den Wandel von Adelssitzen in Österreich der Spätzeit des 19. Jahrhunderts wider, als traditionelle Jagdhütten zu prächtigen Wohnschlössern umgebaut wurden. Besucher können von außen sehen, wie der Bau westeuropäische Einflüsse mit lokaler Bergarchitektur vereint.
Das Schloss ist Privatbesitz der Familie Czernin-Kinsky und öffentliche Besuche sind nicht gestattet. Von der Straße aus können Sie die Fassade und die Außenarchitektur von Weitem bewundern.
Das Gebäude wurde von Josef Wessicken entworfen, einem Schüler des einflussreichen Architekten Friedrich von Schmidt, wodurch es Elemente einer bedeutenden Wiener Architekturabteilung in die Bergregion brachte. Der Baumeister Angelo Comini arbeitete eng mit Wessicken zusammen und trug zu seiner heutigen Form bei.
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