Schloss Eybesfeld, Denkmalgeschütztes Schloss in Lang, Österreich
Schloss Eybesfeld ist ein Schloss in der Steiermark mit traditioneller österreichischer Architektur und mehreren Türmen, das sich in der Ortschaft Lang befindet. Das Ensemble wird durch moderne Wohnkomplexe ergänzt, die unter der Leitung des Architekten Manfred Wolff-Plottegg entworfen wurden.
1571 erstmals als Hof zu Jeeß urkundlich genannt und dem Stift Rein gehörig, kam der Hof an die Familien Breuner, Trauttmansdorff, Globitzer und Hemeter. 1633/40 erwarb Gottfried Freiherr von Eibiswald den Besitz, baute den Hof zum Schloss aus und gab ihm den Namen Eybesfeld; 1635 folgte ein Burgfried, 1643 der Klauberhof mit seinen 55 Untertanen. Seit 1853 ist das Schloss ununterbrochen im Besitz der Familie Conrad.
Der Name Eybesfeld geht auf Gottfried Freiherrn von Eibiswald zurück, der den Hof um 1633/40 zum Schloss ausbaute. Im Schlosspark wurden in Zusammenarbeit mit den Eigentümern Werke von Konzeptkünstlern wie Heimo Zobernig, Michael Schuster, Max Neuhaus und Sol LeWitt errichtet. Bertran Conrad-Eybesfeld, Nachkomme Sigmund Conrads in vierter Generation, führt das Gut mit seiner Familie als Kultur- und Wirtschaftsfaktor des Leibnitzer Feldes.
Das Ensemble liegt in der Gemeinde Lang im Bezirk Leibnitz in der Steiermark. Der ehemalige Getreidespeicher zwischen den zwei westlich und nordwestlich gelegenen Türmen beherbergt heute sieben Gästezimmer, renoviert 1996 und 2004. Der Meierhof, ein Vierkanthof des 18. Jahrhunderts, wurde um 2000 umgebaut, seine Büros nach 2013 in Mietwohnungen umgewandelt.
Der frühere Getreidespeicher wurde an der Innenmauer zwischen den beiden westlich und nordwestlich gelegenen Türmen errichtet; erst im 18. Jahrhundert wurden einzelne Bauten (Stall, Presse, Mehlkammer, Turm) zu einem Bauwerk zusammengefasst. Nach Renovierungen 1996 und 2004 beherbergt er sieben Gästezimmer, die den sieben Todsünden folgen, mit einer Farbskala und eigens entworfenen Möbeln.
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