Ferlacher Spitze, Berggipfel in den Karawanken, Österreich
Die Ferlacher Spitze ist ein Berggipfel in der Karawanken-Kette, der auf 1.742 Metern liegt und die natürliche Grenze zwischen Österreich und Slowenien bildet. Von hier aus hat man Blick auf die umliegende Berglandschaft mit dem Faaker See im Tal.
Die Quellen überliefern keine Erschließungsgeschichte der Ferlacher Spitze; ihre belegte Vergangenheit ist kartografisch und geologisch. Der Gipfel besteht aus Schlerndolomit, dem Gestein, das den Karawanken ihre gestuften, von Felsabbrüchen gesäumten Formen gibt, und ist nach Ferlach im Rosental benannt. Der markierte Steig von der Bertahütte und die Querung des Ferlacher Sattels zum Mittagskogel sind die heute beschriebenen Routen.
Der Name Ferlacher Spitze verweist auf den Raum Ferlach, während auf der slowenischen Seite der Karawanken der Name Kamnica gebräuchlich ist. Der markierte Steig von der Bertahütte führt über den Ferlacher Sattel, der den Gipfel mit dem 1,2 km entfernten Mittagskogel verbindet und bei Einheimischen als Wanderroute bekannt ist.
Die Wanderung startet in Kopein und verläuft über die Bertahütte, wobei man etwa 13 Kilometer zurücklegt und etwa 840 Meter Höhe überwindet. Der Weg ist gut markiert und erfordert grundlegende Bergsteigererfahrung und passende Ausrüstung.
Der Gipfel ist aus Schlerndolomit aufgebaut und zeigt allseits felsige Abbrüche. Über den Ferlacher Sattel ist er mit dem Mittagskogel verbunden, die beiden Gipfel liegen 1,2 km auseinander. Der Jahresniederschlag beträgt im Mittel 2.160 mm.
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