Romediuskirche, Wallfahrtskirche romanischen Ursprungs in Thaur, Österreich
Die Romediuskirche steht unweit der Burgruine Thaur am Rand des Plateaus, errichtet über einer romanischen Doppelkapelle, von der die südliche Seitenmauer und die Unterkirche erhalten sind. Die Unterkirche wurde Anfang des 17. Jahrhunderts freigelegt und birgt einen Altar zu Ehren des heiligen Romedius. Ende des 18. Jahrhunderts entstand ein Kirchenneubau, westlich davon das Eremitenhaus.
Das Gebäude wurde auf den Fundamenten einer romanischen Doppelkapelle errichtet und bewahrt Strukturen aus dieser frühen Zeit. Im Jahr 1652 wurde Pfarrer Georg Meringer, der eine Einsiedelei neben dem Gebäude gegründet hatte, in einer Krypta unter der Kirche beigesetzt.
Die Romediuskirche markiert den Ausgangspunkt des Romedius-Pilgerwegs und beherbergt religiöse Zeremonien während des gesamten Kirchenjahres.
Die Kirche liegt auf dem Plateau knapp unterhalb der Burgruine Thaur, und hier beginnt der Romedius-Pilgerweg. Die Unterkirche und die Krypta der romanischen Doppelkapelle sind neben dem Schiff des 18. Jahrhunderts erhalten, sodass Besucher auf unebenem Grund zwischen zwei Bauphasen wechseln. Der Kreuzweg mit seinen Stationen, 1872–1875 von dem Maler Franz Xaver Pernlochner unter Mithilfe der Thaurer errichtet, führt zum Ort hinauf.
Die Kirche steht auf dem Grund einer romanischen Doppelkapelle, offenbar der alten Burgkapelle; erhalten sind die südliche Seitenmauer am Rand des Plateaus und die Unterkirche. Pfarrer Georg Meringer ließ eine Einsiedelei errichten und wurde 1652 in der Krypta begraben. Der letzte Einsiedler, Frater Felix Zimmerling (1812–1869), baute seine Einsiedelei über der alten Krypta auf.
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