Pfarrkirche Thaur, Pfarrkirche in Thaur, Österreich.
Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist eine gotische Kirche mit vier Jochen, Querhaus und eingezogenem Chor, der von einem Tonnengewölbe mit Stichkappen überdeckt wird. Das Innere zeigt eine durchdachte Raumkomposition mit kunstvoller Dekoration und klarer Gliederung.
Archäologische Funde bei der Restaurierung 1986 legten offen, dass an diesem Ort bereits im 5. Jahrhundert ein frühchristliches Heiligtum stand. Der heutige Bau entwickelte sich aus dieser langen Tradition des Ortes als Stätte des Glaubens.
Die Deckenmalereien zeigen den heiligen Romedius, wie er für das Dorf Thaur eintritt, was auf die lokale Verehrung dieser Figur hinweist. Diese Darstellung prägte das religiöse Leben des Ortes seit ihrer Entstehung in der späten Zeit des 19. Jahrhunderts.
Die Kirche funktioniert als aktive Pfarrkirche mit regelmäßigen Gottesdiensten und Zeremonien für die Gemeinde. Besucher sollten die Öffnungszeiten beachten und während religiöser Veranstaltungen Rücksicht auf die betende Gemeinde nehmen.
Die Deckenmalereien des Künstlers Franz Xaver Pernlochner II aus den Jahren 1878-1880 enthalten versteckte Selbstporträts, die den Künstler und Personen seiner Zeit darstellen. Das Porträt des Pfarrers Alois Gräber zeigt ein faszinierendes Fenster in die Persönlichkeiten und Beziehungen des späten 19. Jahrhunderts vor Ort.
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