Ardetzenberg, Gipfel in Vorarlberg, Österreich
Der Ardetzenberg ist ein 631,9 m ü. A. hoher Berg im Vorarlberger Rheintal, topographisch zum Bregenzerwaldgebirge gehörend, nördlich der Feldkircher Innenstadt. Südwestlich begrenzt ihn die Illschlucht; rund um den Berg liegen die Stadtteile Tisis, Tosters, Gisingen, Altenstadt, Levis und Feldkirch Stadt. Am Hang stehen das Institut St. Josef und weiter oben der Wildpark Feldkirch.
Der Ardetzenberg wurde bereits im Mittelalter landwirtschaftlich genutzt, vor allem der Weinbau spielte eine Rolle; Trockenmauern und Terrassen entlang des Ardetzenwegs zeugen davon. Im 20. Jahrhundert verlor die Landwirtschaft an Bedeutung, der Berg wurde zum Naherholungsgebiet. Seit 1998 verbindet der 375 Meter lange Ardetzenbergtunnel an der L53 Bangser Straße die Bärenkreuzung am Altstadtrand mit Tosters und Gisingen.
Der Name geht vermutlich auf eine ältere, in historischen Dokumenten erwähnte Bezeichnung wie „Erdetzel“ zurück; im lokalen Sprachgebrauch heißt der Berg auch „Detz“. Die Ardetzenberger Funkenzunft veranstaltet auf dem Berg den jährlich am Funkensonntag abgebrannten Funken.
Der 375 Meter lange Ardetzenbergtunnel unterquert den Berg im Zuge der L53 Bangser Straße und verbindet die Bärenkreuzung am Rand der Altstadt mit den nordwestlich gelegenen Ortsteilen Tosters und Gisingen. Oberhalb führt der Ardetzenweg an Trockenmauern und Terrassen ehemaliger Weinberge vorbei. Weiter oben liegt der Wildpark Feldkirch.
Im lokalen Sprachgebrauch heißt der Ardetzenberg kurz „Detz“; der Name leitet sich vermutlich von einer älteren Bezeichnung wie „Erdetzel“ ab, die in historischen Dokumenten erwähnt wird. Ardetzabearg ist eine Übersetzungsetikette, kein lokaler Gebrauch.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 94.234 Mitwirkenden weltweit.