Galerie nächst St. Stephan, Kunstgalerie nahe dem Stephansdom in Wien, Österreich.
Die Galerie nächst St. Stephan ist eine Galerie für zeitgenössische Kunst in der Grünangergasse 1 in der Wiener Inneren Stadt, neben dem Stephansdom. In ihren Räumen besteht seit der Gründung der Neuen Galerie durch Otto Kallir im Jahr 1923 eine Kunstgalerie. Otto Mauer eröffnete dort 1954 die Galerie St. Stephan; Rosemarie Schwarzwälder leitet sie seit 1978 und ist seit 1987 ihre Inhaberin.
Otto Kallir gründete 1923 in diesen Räumen die Neue Galerie; nach seiner Flucht 1938 leitete Vita Künstler sie bis 1952. Gertie Fröhlich machte Otto Mauer auf das verwaiste Lokal aufmerksam, und er eröffnete dort 1954 die Galerie St. Stephan. 1964 wurde sie in Galerie nächst St. Stephan umbenannt; Mauer leitete sie bis zu seinem Tod 1973.
Der Name verweist auf den Standort der Galerie neben dem Stephansdom. Seit 1958 finden regelmäßig die in der Abtei Seckau begründeten „Internationalen Kunstgespräche“ statt; die Galerie verbindet thematische Ausstellungen mit Symposien, deren Beiträge als Publikationen erscheinen, und gibt Kataloge heraus.
Die Galerie liegt in der Grünangergasse 1 in der Wiener Inneren Stadt, in den Räumlichkeiten neben dem Stephansdom, die seit 1923 eine Kunstgalerie beherbergen. Von der Kathedrale erreicht man sie zu Fuß durch die Fußgängergassen der Altstadt; der Eingang liegt an der Grünangergasse.
Monsignore Otto Mauer machte den Ort zu einem Treffpunkt für avant-gardistische Künstler und führte österreichische Kunstfreunde in die Art Informel ein. Sein Engagement wandelte die Institution von einem religiös ausgerichteten Raum zu einer Plattform für experimentelle Kunst.
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