Palais Fürstenberg, Klassizistischer Palast im Ersten Bezirk, Wien, Österreich
Das Palais Fürstenberg ist ein vierstöckiges Neoclassical-Gebäude in Wiens Innerer Stadt mit sieben Fensterachsen auf der Grünangergasse und sechs auf der Domgasse. Das ornamentale Portal wird von toskanischen Säulen gerahmt und prägt das Straßenbild des Viertels.
Ernst Freiherr von Hatzenberg ließ den Palast in den 1710er Jahren errichten und die Bauarbeiten wurden 1720 unter der Leitung des Architekten Antonio Beduzzi abgeschlossen. Das Gebäude blieb seitdem ein bedeutendes Beispiel der Wiener Neoclassical-Architektur dieser Epoche.
Der Eingangsbereich zeigt klassische Marmorelemente und Stuckdekorationen mit Statuen von Gottheiten wie Minerva, Merkur, Venus und Herkules. Diese Figuren spiegeln den Wohlstand und die Bildung der ursprünglichen Besitzer wider.
Das Gebäude ist heute Sitz der Österreichischen Buchhändlervereinigung und hat den Status eines geschützten historischen Denkmals im Herzen Wiens. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Geschäftssitz handelt und daher der Zugang begrenzt sein kann.
Zwei geschnitzte Windhunde, die die Wappentiere der Familie von Hatzenberg darstellen, bewachen das Haupteingangsportal. Diese heraldischen Figuren sind ein seltenes Detail, das viele Passanten übersehen.
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