Ferdinand-Warte, Hölzerne Aussichtswarte in Bergern im Dunkelsteinerwald, Österreich
Die Ferdinand-Warte ist ein hölzerner Aussichtsturm, der auf einem Felsvorsprung 370 Meter über dem Meeresspiegel steht und Blicke auf die Wachau-Tallandschaft sowie die Donau ermöglicht. Der etwa 5 Meter hohe Pavillon ragt über die steilen Ufer des Flusses hinaus.
Der Turm wurde 1890 vom Österreichischen Tourismusclub erbaut und nach Erzherzog Franz Ferdinand benannt. 1960 ging die Anlage in den Besitz der Gemeinde Mautern über.
Die Aussicht von hier zeigt die Weinberge und Klöster der Region, die das Alltagsbild der Wachau prägen. Besucher erleben, wie diese Landschaft mit ihren historischen Orten das kulturelle Gesicht des Tales ausmacht.
Die Anreise erfolgt entweder über den steilen Stickelsteig von Rossatzbach mit einer mehrstündigen Wanderung oder über einen kürzeren Weg vom Dorf Unterbergern aus. Feste Schuhe und Ausdauer sind für beide Wege empfehlenswert.
Der Turm wurde auf einem natürlichen Felsen gebaut, der sich dramatisch über der Donau erhebt und dem Standort eine besondere Natürlichkeit verleiht. Diese Lage macht ihn zu einem seltenen Beispiel einer Aussichtsstelle, die vollständig in die Felsenlandschaft integriert ist.
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