Preimskirche Bad Gastein, Katholische Pfarrkirche in Bad Gastein, Österreich
St. Preimskirche ist eine katholische Pfarrkirche in Bad Gastein, deren Architektur dem neugotischen Stil folgt und sich durch Spitzbögen, gestufte Strebepfeiler und verzierte Fenster auszeichnet. Das einschiffige Bauwerk besitzt einen vierstöckigen Turm mit Spitze sowie eine zweigeschossige Sakristei an der Nordostseite.
Die Kirche entstand durch mehrere Bauphasen, beginnend im 12. Jahrhundert, wobei das heutige Gebäude 1876 unter Leitung des Ingenieurs Pieschel eröffnet wurde. Dieser Neubau ersetzte frühere Strukturen und prägte das Erscheinungsbild des Ortes nachhaltig.
Im Inneren finden sich kunstvolle Werke, darunter ein Altar von Jakob Adlhart, die zeigen, wie lokale Künstler über Generationen hinweg Handwerk und Glaube verbunden haben. Diese Kunstgegenstände gehören zu dem, was die Kirche als Ort der Gemeinde ausmacht und prägt bis heute.
Der Besuch erfordert Vorsicht, da die Kirche seit März 2023 wegen Rissen im Mauerwerk geschlossen ist, die durch Bodenbewegungen von der Graukogel-Hanglage entstanden sind. Es empfiehlt sich, die aktuelle Zugänglichkeit vor einem Besuch zu überprüfen und zunächst die Außenfassade von außen zu betrachten.
Die Kirche sitzt in einer geologisch instabilen Zone, wo die Graukogel-Hanglage kontinuierliche Bodenbewegungen verursacht, was die Gebäudesubstanz besonders anfällig macht. Diese Lage ist wenig bekannt, bestimmt aber heute entscheidend, wie der Ort wahrgenommen und gepflegt wird.
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