Frauenkirche Maria die Glorreiche, Klassizistische Kirche in Baden, Österreich
Die Frauenkirche Maria die Glorreiche ist ein neugotisches Gotteshaus an der Frauengasse mit zwei symmetrischen Türmen, die die Straßenfassade prägen. Das Portal in der Mitte wird von einem großen Rundbogenfenster zwischen den Türmen gekrönt.
Die Kirche lässt sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen, als sie erstmals in Dokumenten des Heiligenkreuz-Klosters erwähnt wurde. Nach dem Brand von Baden 1812 wurde sie wiederhergestellt und erhielt ihre heutige neugotische Form zwischen 1825 und 1826.
Die Kirche zeigt einen Namen, der auf die Verehrung Mariens hinweist. Besucher können heute noch die Verbindung zur religiösen Tradition der Stadt in den schlichten, würdevollen Räumen nachvollziehen.
Das Gotteshaus befindet sich zentral in Baden an der Frauengasse 3 und ist leicht zu Fuß erreichbar. Da es sich um ein geschütztes Denkmal handelt, empfiehlt es sich, die Öffnungszeiten vorher zu überprüfen, bevor man einen Besuch plant.
Nach dem Stadtbrand von 1812 erwarb Baron Joseph Friedrich von Haan die Ruinen und ließ sie restaurieren, bevor er die Grundstücke später Kaiser Franz I. verkaufte. Die Kirche ist somit eng mit der Wiederauferstehung Badens nach dieser Katastrophe verbunden.
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