Pfarrkirche St. Josef zu Margareten, Kirche in Margareten (6511)
Church St-Josef ist ein Kirchengebäude in Wien, das zwischen 1765 und 1769 erbaut und 1771 eingeweiht wurde und sich heute an der Schönbrunner Straße in Margareten befindet. Das Gebäude zeigt spätbarocke Architektur mit gewölbten Decken, kunstvollen Malereien, seitlichen Altären und Buntglasfenstern aus dem frühen 20. Jahrhundert sowie vier Steinfiguren von Heiligen an der Fassade.
Die Kirche wurde 1783 offiziell zur Pfarrkirche erhoben und ersetzte ein ehemaliges Armenhaus auf dem Gelände einer früheren Kapelle, die 1392 gegründet worden war. Die Schätzungen gingen auf die Zerstörungen durch türkische Angriffe in der Region zurück, nach denen die Gemeinde den Ort wieder aufgebaut hatte.
Die Kirche St-Josef trägt den Namen des heiligen Josef, des Schutzpatrons von Familien und Handwerkern, und spiegelt damit die Werte wider, die für die Gemeinde wichtig waren. Der Bau wurde an einem Ort errichtet, der bereits Generationen lang als religiöser Ort diente, was zeigt, wie kontinuierlich dieser Platz in Margareten für das spirituelle Leben der Menschen eine Rolle spielte.
Die Kirche befindet sich im fünften Bezirk von Wien an der Schönbrunner Straße, was gute Erreichbarkeit aus verschiedenen Teilen der Stadt bietet. An den meisten Tagen ist sie für Besucher offen, und die ruhige, respektvolle Atmosphäre macht sie zu einem angenehmen Ort, um die Geschichte und Kunstwerke des Ortes zu erkunden.
Der Komponist Franz Schubert wurde 1808 in dieser Kirche getauft, ein wichtiges Ereignis, das mit einer kleinen Gedenktafel an der Fassade gekennzeichnet ist. Das Instrument spielte eine Rolle in Wiener Musikgeschichte, da die Orgel, die 1987 gesegnet wurde, immer noch bei speziellen Konzerten und Gottesdiensten verwendet wird.
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