Margareten, Verwaltungsbezirk in Wien, Österreich
Margareten ist der fünfte Bezirk Wiens und erstreckt sich auf etwa zwei Quadratkilometern zwischen der Donau im Norden und dem Gürtel im Westen und Süden. Das Viertel hat eine dichte Bebauung mit einem Mix aus Gründerzeitgebäuden und moderneren Strukturen, die den Charakter eines urbanen Wohnviertels prägen.
Nach der Eingemeindung von Vororten 1850 trennte sich Margareten 1861 vom vierten Bezirk Wieden, da die Bevölkerung unterschiedliche wirtschaftliche und soziale Hintergründe hatte. Diese Teilung führte zur Bildung eines eigenständigen Bezirks mit eigener Verwaltung.
Das Filmcasino in der Margaretenstraße zeigt seit Jahrzehnten internationale und unabhängige Filme in einem Kino mit originaler Innenausstattung aus den 1950er Jahren. Besucher finden hier ein Programm, das sich von großen Multiplexkinos unterscheidet und lokale Filmkultur prägt.
Das Viertel ist durch die U4-Linie an seiner Nordgrenze und mehrere Buslinien, die das Gebiet durchqueren, mit Wiens öffentlichem Verkehrsnetz verbunden. Das flache Gelände macht es einfach, das Viertel zu Fuß zu erkunden oder mit dem Fahrrad zu fahren.
Der Margaretenbrunnen von 1836 zeigt die heilige Margarethe, die einen Drachen besiegt, und markiert die historische Route einer Wasserleitung zum kaiserlichen Palast. Der Brunnen steht heute als Denkmal und erinnert an das alte Wassersystem der Stadt.
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