Metzleinstaler Hof, Denkmalgeschütztes Gebäude in Margareten, Wien, Österreich.
Der Metzleinstaler Hof ist ein Wohnkomplex in Margareten mit zwei architektonischen Teilen, die Fassaden im späten Historismus mit modernen Wohndesign verbinden. Der Bau umfasst große begrünte Innenhöfe, die den Bewohnern Raum für tägliches Leben bieten.
Das Gebäude entstand 1919 unter der Leitung der Architekten Robert Kalesa und Hubert Gessner als erstes Wohnprojekt der Stadt Wien nach dem Ersten Weltkrieg. Es war Ausdruck eines neuen politischen Willens, bessere Lebensbedingungen für Arbeiter zu schaffen.
Der Name Hof deutet auf die traditionelle Wienerische Bauweise hin, bei der Wohnungen um einen zentralen Innenhof angeordnet sind. Das Layout spiegelt den Gedanken wider, dass Gemeinschaftsflächen und gemeinsame Einrichtungen das Zusammenleben verbessern sollten.
Der Komplex liegt an der Margaretengürtel und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Besucher sollten wissen, dass das Areal bewohnt ist und daher die Privatsphäre der Bewohner respektiert werden sollte.
Jede Wohnung war ursprünglich nur 30 Quadratmeter groß, aber mit eigenem Toilettenverhältnis und fließendem Wasser, was damals revolutionär war. Diese Ausstattung war für Arbeiter vorher völlig unerreichbar.
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