Matteottihof, Denkmalgeschützter Wohnkomplex in Margareten, Wien, Österreich.
Der Matteottihof ist ein geschütztes Wohnensemble in Margareten mit 452 Wohnungen, die sich um mehrere Innenhöfe mit charakteristischen Beleuchtungskörpern verteilen. Die Gebäude zeigen abgerundete Erkerfenster und Loggien an den Ecken, die das gesamte Areal prägen.
Das Ensemble wurde zwischen 1926 und 1927 von den Architekten Heinrich Schmid und Hermann Aichinger errichtet. Unter politischem Druck erhielt es von 1934 bis 1945 vorübergehend einen anderen Namen.
Das Gebäudeensemble ist nach dem italienischen Antifaschisten Giacomo Matteotti benannt, wovon eine Bronzetafel am monumentalen Eingang durch die Fendigasse zeugt. Der Name erinnert an politische Überzeugungen, die in der Architektur dieses sozialen Wohnbaus zum Ausdruck kommen.
Das Areal bietet zahlreiche Einrichtungen wie Waschanlagen, ein Schwimmbad, Büros und Beratungsstellen für Familien sowie Geschäfte und Gaststättenbetriebe. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen bewohnten Wohnkomplex handelt und die Courages frei zugänglich sind, aber Rücksicht auf die Bewohner geboten ist.
Gemeinsam mit dem Metzleinstaler Hof und dem Herweghhof bildet der Matteottihof eine charakteristische Nachbarschaft ohne direkte Fassadenöffnungen zur Margaretengürtel-Straße. Diese Anordnung schafft eine in sich geschlossene, von der lauten Hauptstraße abgeschirmte Wohnsiedlung.
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