Kirche Maria Empfängnis, Katholische Kirche im Bezirk Meidling, Wien, Österreich.
Die Kirche Neumargareten ist eine Hallenkirche, die 1949–1953 nach Plänen von Helene Koller-Buchwieser und Hans Steineder an der Flurschützstraße 1 entstand, auf Meidlinger Seite der Grenze zu Margareten. Ein projektierter Glockenturm wurde nie realisiert. Im Inneren zeigen große Wand- und Deckenbilder von Hans Alexander Brunner die Maria Immaculata im Strahlenkranz, umgeben von Heiligen.
Das Gebäude wurde 1953 von den Architektinnen und Architekten Helene Koller-Buchwieser und Hans Steineder errichtet und gehört zur Wiederaufbauphase Wiens nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Kirche entstand in einer Zeit, als die Stadt neue moderne Strukturen für ihre Bevölkerung brauchte.
Der Pfarrname Neumargareten erinnert an die Bezirksgrenze: Das Gebiet gehörte zu Margareten, bevor es zu Meidling kam. 2025 wurde die Kirche entweiht; der Abschiedsgottesdienst am 22. Juni 2025 wurde von Kardinal Christoph Schönborn geleitet. In einer Kapelle steht eine Marienstatue aus der 1944 zerstörten ersten Kirche.
Die Kirche steht an der Flurschützstraße 1 an der Grenze zwischen Meidling und Margareten, gegenüber dem Haydnpark, dem früheren Hundsturmer Friedhof. 2025 wurde das Gebäude entweiht, es finden keine Gottesdienste mehr statt, und über die weitere Nutzung wird noch diskutiert. Vor der Kirche steht eine Plastik des hl. Johannes von Nepomuk aus dem 18. Jahrhundert.
Die Orgel auf der rückwärtigen Empore wurde 1955 von der Firma Gebrüder Mauracher aus Linz erbaut, mit drei Manualen, Pedal und 52 Registern. Sie ist der letzte große Orgelneubau dieser Firma vor ihrem Betriebsschluss und damit das Ende einer österreichischen Orgelbaudynastie.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.628 Mitwirkenden weltweit.