Matzleinsdorfer Hochhaus, Wohnhochhaus im Bezirk Margareten, Wien, Österreich.
Das Matzleinsdorfer Hochhaus ist ein Wohnbau mit 20 Geschossen und rund 100 Wohnungen verschiedener Größen. Es steht am Matzleinsdorfer Platz und hat eine schlichte, funktionale Form, die typisch für die Wiener Sozialbau der Nachkriegszeit ist.
Der Bau begann 1954 unter den Architekten Ladislaus Hruska und Kurt Schlauss als erstes Hochhaus der Wiener Gemeinde. Es war Teil eines neuen Plans, mehr Wohnungen in die Stadt zu bringen, nachdem der Krieg viele Häuser zerstört hatte.
Das Gebäude prägt das Zentrum des Theodor-Körner-Hofs und zeigt, wie Wien nach dem Krieg den Wohnungsbau veränderte. Die Idee war, mehr Menschen auf kleinerem Raum unterzubringen und gleichzeitig moderne Wohnungen für alle zu schaffen.
Das Gebäude liegt zentral auf dem Matzleinsdorfer Platz mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und Einkaufsmöglichkeiten. Besucher können das Außengelände besichtigen, sollten aber beachten, dass es sich um eine bewohnte Wohnanlage handelt, wo Privatsphäre wichtig ist.
Ganz oben gab es ursprünglich ein Restaurant mit einer Aussichtsterrasse, von der man die ganze Stadt sehen konnte. Diese Terrasse wurde später abgebaut und der Platz für andere Zwecke genutzt, aber viele Wiener erinnern sich noch an die Zeit, als man dort oben speisen konnte.
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