Theodor-Körner-Hof, Wohnkomplex in Margareten, Wien, Österreich
Der Theodor Körner Hof ist ein Wohnkomplex in Margareten mit sechs Hektaren Fläche und etwa 1.350 Wohnungen, die um einen zentralen Hochhaus-Turm gruppiert sind. Die Gebäude folgen einer klassischen Hofanlage mit Ringstruktur, wo innere Grünflächen die Wohnblöcke verbinden.
Die Anlage entstand zwischen 1951 und 1955 auf dem Gelände eines früheren Heu- und Pferdemarkts nach Entwürfen von Ladislaus Hruska und Kurt Schlauss. Das Projekt war Teil von Wiens Nachkriegsanstrengungen, dringend benötigten Wohnraum für die wachsende Bevölkerung zu schaffen.
Der Hof trägt den Namen eines österreichischen Dichters und spiegelt Wiens Engagement für Wohnraum für arbeitende Menschen wider. Die breiten Höfe und offenen Bereiche zeigen, wie solche Projekte Gemeinschaftsräume schufen, wo sich Nachbarn begegneten.
Das Gelände ist gut zu Fuß erreichbar und bietet zahlreiche Wege zwischen den Gebäuden und durch die Grünanlagen. Ein hohes Lärmschutzglas verhindert seit 2007 Verkehrslärm und nutzt gleichzeitig Solarenergie.
Die Lärmschutzwand integriert spezielle Glaspanels, die Vogel vor Kollisionen schützen, während gleichzeitig Strom erzeugt wird. Diese innovative Kombination aus Umweltschutz und erneuerbarer Energie macht die Installation zu einem Pionierbeispiel in Wien.
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