Rotmoosferner, Alpengletscher in Sölden, Österreich
Der Rotmoosferner ist ein hochalpiner Gletscher im Ötztal, der sich von höheren Lagen bis in mittlere Höhenlagen erstreckt und das typische Erscheinungsbild eines vergletscherten Alpenhangs aufweist. Die Eisoberfläche zeigt charakteristische Spalten und Bergschrunde, während am unteren Ende Moränenfelder und Gletschervorfelder sichtbar werden.
Der Gletscher hatte seinen größten Ausmaß im Jahr 1858, wie seine Endmoräne zeigt, seitdem verliert er kontinuierlich an Eismasse. Diese Veränderung ist Teil der langfristigen Gletscherschmelze in den Alpen, die seit dem Ende der Kleinen Eiszeit voranschreitet.
Die Umgebung wird von Einheimischen und Besuchern als Ort der alpinen Natur geschätzt, wo die Landschaft die harte Bergwelt und deren Veränderungen durch die Zeit zeigt. Die Namen der umliegenden Gipfel und Täler erzählen von der langen Verbindung zwischen Menschen und dieser Gebirgsregion.
Das Gletscher ist von der Ötztal-Straße aus erreichbar, mit Parkplätzen in der Nähe und guter Anbindung durch Busverbindungen in der Region. Besucher sollten wissen, dass der Zugang je nach Jahreszeit und Wetterbedingungen variiert und robuste Ausrüstung und Erfahrung für sicheres Betreten erforderlich ist.
Das Gletschervorfeld ist ein faszinierendes Beispiel für die natürliche Wiederbesiedlung durch alpine Pionierpflanzen wie Steinbrech und Alpine Segge, die zeigen, wie schnell die Natur nach dem Rückzug des Eises zurückkehrt. Diese jungen Ökosysteme entstehen in Gebieten, die vor wenigen Jahrzehnten noch vollständig unter Eis lagen.
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