Palais Larisch-Mönnich, Geschütztes Schloss in Innere Stadt, Österreich
Der Palais Larisch von Moennich ist ein Palast in der Inneren Stadt und befindet sich auf der Johannesgasse 26 mit französischer Manierismus-Architektur. Das Gebäude verfügt über dorische Fenster im Erdgeschoss und ionische Fenster in den oberen Etagen.
Das Palais wurde 1868 für Grundbesitzer Johann Graf Larisch-Moennich errichtet und wurde von den Architekten August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll entworfen. Die Architekten waren bekannt für ihre Arbeiten an bedeutenden Wiener Projekten dieser Zeit.
Der Palast zeigt im Inneren verschiedene architektonische Stilrichtungen über mehrere Ebenen verteilt. Besucher können toskanische und korinthische Säulen sowie schwarze und weiße Marmorkamine sehen, die verschiedenen künstlerischen Perioden entsprechen.
Das Gebäude funktioniert heute als diplomatische Residenz und ist von außen gut sichtbar in der Innere Stadt gelegen. Da es sich um einen privaten Ort handelt, ist ein Besuch nur mit besonderer Erlaubnis möglich.
Das Gebäude war zwischen 1996 und 2003 in diplomatische Operationen des Öl-für-Lebensmittel-Programms verwickelt und diente damals als Hauptquartier. Diese Zeit prägte das Gebäude in einer weniger bekannten Weise in der Wiener Geschichte.
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