Ehem. Sommerrefektorium der Jesuiten, Denkmalgeschütztes Gebäude in Graz, Österreich.
Das Sommerrefektorium der Jesuiten in Graz ist ein erhaltenes Gebäude aus dem Jahr 1654 in der Rosenhain-Gegend mit ursprünglichen Außenmauern und Kellergewölben. Die Struktur zeigt typische Merkmale des barocken Ordenslebens mit ihrem Fokus auf funktionale Räume für Gemeinschaftsaktivitäten.
Die Jesuitengemeinschaft erhielt das Land 1572 von Erzherzog Karl II., um eine katholische Schule zu gründen. Das Refektorium wurde 1654 errichtet, nachdem die Gemeinschaft sich in Graz bereits fest etabliert hatte.
Der Name "Sommerrefektorium" bezieht sich auf seinen Zweck als Speisesaal für die Jesuiten in wärmeren Monaten, was seine Lage im Garten widerspiegelt. Besucher können heute sehen, wie der Raum zwischen Gebäude und Natur lag und die Ordensgemeinschaft hier Zeit verbrachte.
Das Gelände ist Teil eines Universitätsprojekts und die meisten Bereiche sind nicht regelmäßig für Besucher zugänglich. Es lohnt sich, die äußere Architektur und den umgebenden Garten von außen zu betrachten und mehr über die bevorstehenden Transformationspläne zu erfahren.
Das Gebäude verfügt über einen speziellen Brunnenschacht, der durch einen Überlaufkanal mit einem unterirdischen Becken verbunden ist. Dieses Wassersystem war eine praktische Lösung für die Wasserversorgung und Entwässerung in der barocken Zeit.
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