Schloss Mautern, Mittelalterliches Schloss in Mautern an der Donau, Österreich.
Schloss Mautern ist ein Schloss aus dem Mittelalter an der Donau in Österreich mit vier verschiedenen Flügeln, die aus unterschiedlichen Epochen stammen. Diese Flügel umgeben einen quadratischen Hof, in dessen Mitte ein geschützter Platanenbaum wächst.
Das Schloss wurde auf dem Gelände eines römischen Forts aus dem Jahr 326 gegründet, das später Verwaltungssitz von Bischöfen wurde. Die verschiedenen Flügel entstanden über Jahrhunderte hinweg und zeigen die Baugeschichte von der mittelalterlichen bis zur barocken Zeit.
Die Schlosskapelle ist dem heiligen Andreas gewidmet und beherbergt einen restaurierten Barockaltar, der die sakrale Nutzung des Ortes bewahrt. Besucher können die Bedeutung dieser religiösen Stätte in der architektonischen Gestaltung des Gebäudes erkennen.
Das Schloss wird heute als Wohngebäude genutzt und Besucher können nur den Hof betreten, nicht die privaten Bereiche. Am besten erkundet man den Außenbereich und den zentralen Innenhof von der öffentlich zugänglichen Seite aus.
Das Nordflügel enthält Fundamentreste eines Turms aus dem 13. Jahrhundert, der in die mittelalterliche Bauphase zurückgeht. Diese versteckten architektonischen Spuren zeigen die ältesten Schichten der Festung, die unter späteren barocken Fensterdekorationen verborgen liegen.
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