Filialkirche Telfs, Gotische Kirche in Telfs, Österreich.
Die Filialkirche hl. Veit in Telfs ist ein gotisches Gotteshaus mit einem steilen Giebeldach, einem vieleckigen Chor und einem quadratischen Turm mit achteckigem Glockenhaus und Zwiebeldach. Das Gebaude steht auf einem Plateau im Osten von Telfs, unterhalb des Berges Hohe Munde.
Die Kirche wurde 1384 von Bischof Albrecht von Brixen geweiht und erhielt im 17. Jahrhundert gotische Umbauten. Eine Neuweihung fand 1648 statt.
Der Name der Kirche verweist auf den heiligen Veit als Schutzpatron. Früher kamen Pilger aus Mittenwald zum Festtag und brachten danach Sensen und Wetzsteine auf den Markt mit.
Die Kirche liegt auf 864 Metern Hohe am Ostende eines Plateaus, in der Nahe des Berghof-Gaststatten. Der Ort ist fusslauffig erreichbar und bietet Ausblicke auf die umgebende Berglandschaft.
Bei Restaurierungsarbeiten zwischen 1981 und 1986 wurden Wandmalereien aus dem 17. Jahrhundert freigelegt, die seitdem erhalten bleiben. Diese Secco-Malereien geben Einblick in die kunstlerische Ausgestaltung aus fruheren Zeiten.
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