Wallfahrtskapelle Maria Larch, Wallfahrtskapelle in Terfens, Österreich
Die Kapelle Maria Larch ist eine kleine Wallfahrtskapelle in Terfens, die auf 591 Metern Höhe zwischen Wäldern und Wiesen liegt. Das Gebäude steht in einer ruhigen Landschaft und ist von der Natur umgeben.
1665 brachte die Bäuerin Magdalena Bognerin, nach anderen Angaben der Benefiziat Weiss, eine Statue der Madonna mit Kind an einem Lärchenstamm an, damit Vorübergehende dort andächtig verweilen konnten. 1678 entstand eine Kapelle aus Holz, und der heutige barocke Achteck-Zentralbau mit Kuppel wurde 1698/1699 errichtet. Zwei Heilungen im Jahr 1727, als die stumme Maria Jenewein ihre Sprache wiedererlangte und ein schwer krankes Kind geheilt wurde, belebten die Wallfahrt, worauf Fürstbischof Ignaz Graf Künigl die Messe in der Kapelle erlaubte. 1785 hob Kaiser Joseph II. Wallfahrt und Einsiedelei auf; das Gnadenbild kam in die Pfarrkirche Terfens, wurde aber 1796 zurückgebracht.
Die Wallfahrt erlebte nach zwei Heilungen 1727 einen Aufschwung: Maria Jenewein erlangte ihre Sprache wieder und ein schwer krankes Kind wurde geheilt, worauf der Bischof die Messe in der Kapelle erlaubte. 1785 hob Joseph II. Wallfahrt und Einsiedelei auf, das Gnadenbild kam in die Pfarrkirche Terfens; 1796 brachte die Bevölkerung es zurück. 1868 wurde das 150-Jahr-Jubiläum der Heilung mit Prozessionen begangen.
Die Kapelle steht im Wald nördlich von Terfens, oberhalb des Dorfes. Das barocke Innere betritt man durch ein Portal mit Muschelbogen und geschweiftem Giebel. Vor der Kapelle steht ein offenes quadratisches Brunnenhaus mit einer Marmorschale aus dem 18. Jahrhundert.
Vor der Kapelle steht ein offenes quadratisches Brunnenhaus mit halbkreisförmigem Schluss und Muschelbogen aus Stuck um 1720; die Brunnenschale aus Marmor entstand im 18. Jahrhundert. Es ist ein Brunnenhaus, keine Heilquelle.
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