Verwaltungsgebäude Bundesbahndirektion, Eisenbahnverwaltungsgebäude in Innsbruck, Österreich.
Die Bundesbahndirektion Innsbruck ist ein neoklassizistisches Verwaltungsgebäude aus Kalkstein und Granit mit symmetrischen Flügeln und großen rechteckigen Fenstern über drei Geschosse. Das Gebäude beherbergt heute noch Büros der Bahnverwaltung und ist durch seine ausgewogene Fassadengestaltung gekennzeichnet.
Der Bau des Gebäudes begann 1897 nach Verhandlungen mit Baron von Sieberer, der zunächst nur einstöckige Villen im Gebiet erlaubte. Die Grundsteinlegung fand im November 1898 statt und markierte einen wichtigen Wendepunkt für die städtebauliche Entwicklung Innsbrucks.
Der Eingangsbereich zeigt regelmäßig Ausstellungen zur Geschichte des österreichischen Bahnverkehrs mit Fotografien und historischen Objekten. Besucher können hier die Entwicklung dieser Verkehrsform anhand von Dokumenten und Artefakten nachvollziehen.
Das Gebäude kann an Wochentagen besichtigt werden und funktioniert weiterhin als Verwaltungsgebäude mit aktiven Büros. Besucher sollten im Voraus überprüfen, wann die Innenräume zugänglich sind, da die normale Geschäftstätigkeit Vorrang hat.
Während der Grundsteinlegung 1898 wurden Fotografien zwischen Glasplatten gelegt und blieben seither in der Sammlung Brunner-Nemec erhalten. Diese einzigartige Dokumentationsmethode bietet heute einen seltenen Einblick in die Bauphase des Gebäudes.
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