Pathologisches Institut, Denkmalgeschütztes Gebäude in Alsergrund, Wien, Österreich.
Das Pathologische Institut ist ein denkmalgeschütztes Gebäude im Alsergrund, das sich durch eine symmetrische Fassade mit ausgeprägten Seitentrakten und einer flachen zentralen Projektion auszeichnet. Das Bauwerk folgt dem Rundbogenstil, einer architektonischen Richtung des 19. Jahrhunderts.
Der Bau entstand zwischen 1859 und 1862 unter der Leitung von Architekt Ludwig Zettl und öffnete am 24. Mai 1862 als medizinische Forschungseinrichtung. Das Institut war lange Zeit ein wichtiger Ort für die Pathologieforschung in Wien.
Das Lateinische Motto "Indagandis sedibus et causis morborum" prangt oben am Gebäude und bezieht sich auf die Arbeiten von Jean-Baptiste Morgagni, dem Begründer der modernen Pathologie. Diese Inschrift zeigt, wie sehr das Institut seiner Zeit dem wissenschaftlichen Erbe verpflichtet war.
Der Zugang zum Gebäude ist möglich, wobei es sich um eine arbeitsende Einrichtung handelt, die Besuchern unter bestimmten Bedingungen offensteht. Es ist ratsam, sich vorher zu informieren oder eine Führung anzufragen, um Zugang zu erhalten.
Im Jahr 2000 wurde das Gebäude zum Neuroscience Institut umgebaut und beherbergt seitdem ein Forschungszentrum für Neurowissenschaften statt des ursprünglichen pathologischen Labors. Diese Umwandlung zeigt, wie sich medizinische Prioritäten und Forschungsinteressen im Laufe der Zeit verändert haben.
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