Synagoge im alten AKH Wien, Denkmalgeschützte Synagoge in Alsergrund, Österreich
Die Synagoge im alten AKH Wien ist ein Gebäude aus dem Jahr 1903, das sich innerhalb des Gelandes des früheren Allgemeinen Krankenhauses befindet. Der Bau zeigt ursprüngliche architektonische Merkmale und eine restaurierte Fassade, die den Stil dieser Zeit widerspiegelt.
Das Gebäude wurde 1903 von Max Fleischer entworfen und durch Mittel der Israelitischen Kultusgemeinde Wien als Gebetsraum für jüdische Patienten des Krankenhauses geschaffen. Seine Lage im Hospitalskomplex schützte es später während der Verfolgungen in Österreich vor Zerstörung.
Der Ort trägt den Namen des jüdischen Gottesdienstes, der hier bis zur Verfolgung stattfand. Heute zeigen künstlerische Installationen, wie die Gemeinde den Raum nutzte und welche Bedeutung er für die Patienten des Krankenhauses hatte.
Das Gebäude steht im neunten Wiener Bezirk an der Alser Strasse und ist heute ein Gedenkort, an dem Veranstaltungen und Seminare stattfinden. Besucher sollten im Voraus prüfen, wann eine Besichtigung möglich ist, da der Zugang begrenzt sein kann.
Das Gebäude überstand die Zerstörungen von 1938 dadurch, dass es sich auf dem Krankenhausgelande befand und somit nicht leicht zugänglich war. Nach dem Krieg wurde die Synagoge lange Zeit als Transformatorenstation zweckentfremdet, bis sie schließlich aufwendig restauriert wurde.
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