Eisenbahnbrücke Simbach–Braunau, Stahleisenbahnbrücke zwischen Simbach am Inn, Deutschland und Braunau am Inn, Österreich
Diese Stahlgitterbrücke überspannt etwa 60 Meter über den Inn und verbindet Simbach am Inn mit Braunau am Inn an der deutsch-österreichischen Grenze. Die Konstruktion trägt regelmäßigen Eisenbahnverkehr und ist Teil der internationalen Bahnstrecke zwischen München und Neumarkt-Kallham.
Das Bauwerk wurde am 1. Juni 1871 offiziell eröffnet und schuf damals eine direkte Eisenbahnverbindung zwischen den beiden Ländern. Nach der Zerstörung durch deutsche Truppen im Jahr 1945 wurde es wiederaufgebaut und dient seitdem wieder als internationale Verkehrsader.
Die Brücke steht an der Grenze zwischen Bayern und Oberösterreich und verbindet zwei Regionen, deren Eisenbahnnetze lange Zeit völlig getrennt waren. Heute ermöglicht sie den Austausch von Gütern und Menschen über eine der wichtigsten europäischen Verkehrsadern zwischen Süddeutschland und Österreich.
Die Brücke ist nur für Zugverkehr zugänglich und kann von Fußgängern nicht betreten werden. Besucher können die Struktur am besten von den Ufern des Inn aus betrachten, wo Fußwege und Aussichtspunkte in beiden Orten vorhanden sind.
Bei der Errichtung der Brücke wurden Senkkastenfundamente verwendet, eine Technik die in Bayern zu dieser Zeit noch völlig neu war. Dieses innovative Verfahren wurde später zum Standard für viele weitere große Brauerbauten in der Region.
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