Braunau am Inn, Grenzstadt in Oberösterreich, Österreich
Braunau am Inn ist eine Grenzstadt in Oberösterreich, die sich entlang des Inn zwischen Österreich und Bayern erstreckt. Mehrere Brücken verbinden das Stadtzentrum mit der gegenüberliegenden bayerischen Gemeinde Simbach, wobei der Fluss die natürliche Landesgrenze bildet.
Die Siedlung wurde 1120 als Prounaw erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1260 das Stadtrecht. Im Mittelalter entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Handelsposten für den Salztransport auf dem Inn, was zu wirtschaftlichem Aufschwung führte.
Der spätromanische Stadtbrunnen aus dem 16. Jahrhundert steht auf dem zentralen Platz und erinnert an die Tradition der öffentlichen Wasserversorgung. An Markttagen sammeln sich Einheimische unter den Arkadengängen der Altstadt, die seit Jahrhunderten Geschäfte und Gaststätten beherbergen.
Der historische Stadtkern lässt sich gut zu Fuß erkunden, wobei die meisten Sehenswürdigkeiten in kurzer Gehentfernung voneinander liegen. Parkplätze befinden sich am Rand der Altstadt, von wo aus man bequem ins Zentrum gelangt.
Das örtliche Museum bewahrt eine Glockengießerei-Werkstatt aus dem Jahr 1385 mit originalen Werkzeugen und Geräten der mittelalterlichen Metallverarbeitung. Die hölzernen Gussformen und Schmiedewerkzeuge zeigen die handwerklichen Techniken jener Epoche.
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