Ağdam, Hauptstadt im Bezirk Aghdam, Aserbaidschan.
Aghdam ist eine Stadt im Osten des Kaukasus an den Ausläufern der Bergkette von Bergkarabach, geprägt durch Geschichte und Wiederaufbau. Das Stadtbild zeigt breite Straßen und eine zentrale Moschee mit zwei Minaretten, die als markante Struktur überstand, wo viele andere Gebäude zerstört wurden.
Die Stadt wurde 1701 gegründet und wuchs zu einem regionalen Handelszentrum heran, bis sie 1993 während des Ersten Bergkarabakh-Krieges von armenischen Kräften erobert wurde. Nach 27 Jahren der Verwüstung wurde sie 2020 unter aserbaidschanische Kontrolle zurückgebracht und die Regierung begann eine großflächige Wiederherstellung.
Der Name Aghdam stammt aus aserbaidschanischen Wörtern: 'ağ' bedeutet weiß und 'dam' bedeutet Haus, was frühe Bautraditionen widerspiegelt. Diese Namensgebung verweist auf die lokale Architektur und deren Bedeutung in der Siedlungsgeschichte.
Der Ort ist seit 2022 für Besucher zugänglich, nachdem die Infrastruktur für den Tourismus vorbereitet wurde. Planen Sie genügend Zeit ein, um die Stadt zu erkunden, da manche Bereiche noch im Aufbau sind und die Ausstattung begrenzt sein kann.
Zwischen 1993 und 2020 war es eine verlassene Stadt, in der kaum ein Gebäude unbeschädigt blieb und die Natur die Ruinen zurückeroberte. Diese Phase der totalen Verwüstung machte sie zu einem Symbol von Krieg und Zerstörung, bevor die heutige Wiederherstellung begann.
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