Stepanakert Memorial, Kriegsdenkmal in Stepanakert, Aserbaidschan.
Das Stepanakert Memorial ist eine Gedenkanlage im Zentrum der Stadt mit einem 21 Meter hohen Obelisk als Hauptelement. Die Anlage wird durch ein Wasserbecken mit mehreren Springbrunnen umrahmt und Steinsockel zeigen Porträts von Militärangehörigen.
Der Gedenkkomplex entstand 1945 mit der Errichtung eines 21 Meter hohen Obelisken zu Ehren der 22.000 Einwohner der Autonomen Oblast Bergkarabach, die an den Fronten des Zweiten Weltkriegs starben. Die sterblichen Überreste der Gefallenen wurden in einem Massengrab auf dem gegenüberliegenden Hügel beigesetzt. Von 1945 bis 1990 wurde die Anlage vom Regionalkomitee Bergkarabach der Kommunistischen Partei Aserbaidschans verwaltet, von 1991 bis 2023 gehörte sie der Regierung der Republik Arzach. Nach dem Ersten Bergkarabachkrieg wurde ein Friedhof für armenische Militärangehörige hinzugefügt.
Die Anlage heißt auch Siegesdenkmal (Qələbə abidəsi). Auf ihren Granitsockeln sind Porträts armenisch-sowjetischer Rotarmisten angebracht, die als Helden der Sowjetunion geehrt wurden; zum Komplex gehören zudem ein 1988 errichtetes Denkmal für die Opfer des Massakers von Sumgait und eine Gedenkstätte für die Opfer des armenischen Erdbebens von 1988.
Die Anlage ist um den zentralen 21 Meter hohen Obelisken geordnet; daneben liegen das Kaskadenbecken mit seinen sieben „weinenden“ Quellen und auf dem gegenüberliegenden Hügel das Massengrab. Man geht zwischen den Granitsockeln mit den Porträts der als Helden der Sowjetunion geehrten Rotarmisten hindurch. Der Friedhof der armenischen Militäropfer des Ersten Bergkarabachkriegs bildet den neuesten Teil.
Zum Komplex gehören außerdem ein 1988 errichtetes Denkmal für die Opfer des Massakers von Sumgait und eine Gedenkstätte für Artur Mkrtchyan, den ersten Vorsitzenden des Obersten Sowjets von Bergkarabach. Ein Granitsockel trägt Porträts von Rotarmisten, die als Helden der Sowjetunion ausgezeichnet wurden.
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