Schah Denis, Gaskondesatfeld im Kaspischen Meer, Aserbaidschan.
Shah Deniz ist ein Gaskondensat-Feld unter der Kaspischen See etwa 70 Kilometer von Baku entfernt, das in Tiefen von rund 600 Metern liegt. Das Feld wird durch zwei Plattformen betrieben, die Gas und Öl fördern, um es nach Aserbaidschan, Georgien, die Türkei und europäische Märkte zu liefern.
Das Feld wurde 1999 entdeckt und führte zu einem Produktionsabkommen zwischen Aserbaidschans SOCAR und internationalen Unternehmen. Die großflächige Förderung begann 2006 und machte Aserbaidschan zu einem wichtigen Gasproduzenten auf der Weltbühne.
Shah Deniz veränderte die wirtschaftliche Position Aserbaidschans durch die Gasexporte und führte zu neuen Verbindungen zwischen den Nachbarländern. Die Entwicklung des Feldes prägte die regionale Energiepolitik und schuf Arbeitsplätze in Baku und den umliegenden Gebieten.
Das Feld liegt weit offene Gewässer und ist für Besucher nicht direkt zugänglich, doch man kann Informationen in Bakus Energiemuseen und Besucherzentren erfahren. Ein Besuch in der Nähe der Küste bietet Blicke auf die Plattformen am Horizont.
Das Feld ist eine der weltweit größten Gasreserven, die es in der Unternehmensgeschichte von BP gibt, mit Vorkommen zwischen 1,5 und 3 Milliarden Barrel Ölequivalent. Diese Funde machten mehrere Erweiterungsphasen möglich und förderten neue technische Lösungen für die Tiefwasserextraktion.
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