The Petroglyph Museum, Archäologisches Museum im Nationalpark Gobustan, Aserbaidschan
Das Petroglyph Museum ist ein von der lettischen Firma El Studio entworfenes Gebäude, das 2011 im Staatlichen Historischen und Kulturellen Reservat Gobustan eröffnet wurde. Seine Ausstellungshalle ist in Abschnitte unterteilt, darunter einen über Gobustan als UNESCO-Weltkulturerbe, und seine Dauerausstellung umfasst 12 Räume. Das Museum beherbergt zudem eine Sammlung von über 100.000 archäologischen Objekten.
Das Museum wurde 2010 vom aserbaidschanischen Kulturministerium in Auftrag gegeben, vom lettischen Unternehmen El Studio entworfen und gebaut und am 26. Dezember 2011 von Präsident Ilham Aliyev eröffnet. Seine 12 Ausstellungsräume präsentieren Archäologie und Geschichte der Petroglyphen von Gobustan; 2013 erhielt es einen Sonderpreis des Europäischen Museumsforums.
Die Dauerausstellung umfasst 12 Räume zur Archäologie und Kunst der Felsbilder von Gobustan, mit interaktiven Stationen und mehrsprachigen Touchscreens. Ein virtueller 3D-Flug über das Schutzgebiet zeigt die gravierten Felsen von oben; die Sammlung enthält über 100.000 archäologische Objekte.
Das Museum liegt im Staatlichen Historischen und Kulturellen Reservat Gobustan, sodass die Innenräume und die Felsbilder im Freien bei einem Besuch zusammen besichtigt werden. Der 3D-Kinosaal mit 45 Plätzen und ein virtueller 3D-Flug über das Reservat geben einen Überblick, bevor man das Gelände zu Fuß erkundet. Mehrsprachige Touchscreens und interaktive Exponate erleichtern die Orientierung; für die 12 Ausstellungsräume und die umliegenden Felsen sollte man Zeit einplanen.
Die Felsgravuren erzählen auch von großen Klimaveränderungen, die vor vielen Jahrtausenden in der Region stattfanden. Forscher untersuchen diese alten Bilder, um zu verstehen, wie sich die Umwelt und das Leben der Menschen über lange Zeiträume verändert haben.
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