Baku, Hauptstadt am Kaspischen Meer, Aserbaidschan.
Baku ist die Hauptstadt und größte Stadt Aserbaidschans, die sich über mehrere Bezirke entlang der Westküste des Kaspischen Meeres ausdehnt und dabei 28 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Die Stadt verbindet eine ummauerte Altstadt mit breiten sowjetischen Boulevards und neuen Glasfassaden, die sich von der Küstenpromenade bis zu den kargen Hügeln der Halbinsel Abscheron erstrecken.
Die erste schriftliche Erwähnung Bakus stammt aus dem Jahr 885, und im 11. Jahrhundert wurde die Stadt Hauptstadt der Shirvanshah-Dynastie. Der Ölboom des späten 19. Jahrhunderts verwandelte Baku in eine internationale Industriemetropole und zog Investoren aus Europa und Russland an.
Baku verbindet westliche Schnelllebigkeit mit östlichem Rhythmus, wobei moderne Wolkenkratzer direkt an mittelalterliche Gassen grenzen und in Teehäusern neben Arbeitern auch Manager ihre Pausen verbringen. In den Straßen der Altstadt werden Teppiche auf Steinpflaster gelegt, während abends Familien am Boulevard entlang der Küste spazieren gehen und den Wind vom Wasser her spüren.
Der internationale Flughafen Heydar Aliyev verbindet Baku mit Städten in Europa, Asien und dem Nahen Osten, während eine Metro mit drei Linien die zwölf Verwaltungsbezirke durchzieht. Die meisten Sehenswürdigkeiten lassen sich zu Fuß oder per Metro erreichen, wobei an windigen Tagen eine leichte Jacke ratsam ist.
Baku liegt tiefer als jede andere Hauptstadt der Welt, und an mehreren Stellen tritt natürliches Erdöl an die Oberfläche, das seit Jahrhunderten ununterbrochen brennt. Diese brennenden Hügel, bekannt als Yanar Dağ, wurden von persischen Feueranbetern als heilig verehrt und ziehen bis heute Besucher an.
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