Tuba Shahi Mosque, Moschee aus dem 15. Jahrhundert in Mardakan, Aserbaidschan
Die Tuba Shahi Moschee ist ein Gotteshaus aus dem 15. Jahrhundert in Mardakan mit Steinmauern aus lokalem Kalkstein und rechteckigen Fenstern, die von geometrischen Mustern durchbrochen sind. Das Innere wird von einem zentralen Gebetsraum mit Seitenkammern auf allen vier Seiten organisiert.
Das Heiligtum wurde zwischen 1481 und 1482 auf Befehl von Tuba Shahi errichtet, einer wohlhabenden Frau, die sich als Auftraggeberin religiöser Bauten betätigte. Eine umfangreiche Erneuerung fand Anfang des 18. Jahrhunderts unter Muhammad Khan, dem Khan von Baku, statt.
Das Heiligtum trägt den Namen seiner Stifterin Tuba Shahi, einer wohlhabenden Frau, die im 15. Jahrhundert großen Einfluss auf die religiöse Architektur der Region hatte. Besucher können heute noch die Spuren dieser Gönnerschaft in den sorgfältig gestalteten Details erkennen.
Die Moschee ist ein kleines, in sich geschlossenes Gebäude, das sich leicht durchschauen lässt, da die Nebenräume direkt vom zentralen Gebetsbereich aus erreichbar sind. Der beste Besuchszeitpunkt ist am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn das Licht die Steinmuster an den Fenstern besonders hervorhebt.
Das Heiligtum zeigt ein seltenes Merkmal: vier identische Seitenkammern, die wie eine symmetrische Umrahmung um den zentralen Gebetsraum angeordnet sind. Dieses ausgewogene Design war in der regionalen Moscheen-Architektur der Zeit ungewöhnlich und unterscheidet sich von den asymmetrischen Grundrissen vieler zeitgenössischer Bauten.
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