Göygöl, Natürlicher Bergsee im Göygöl-Nationalpark, Aserbaidschan
Der Göygöl ist ein Bergsee im gleichnamigen Nationalpark, dessen Wasser je nach Sonnenlicht und Wetter verschiedene Grün- und Blauschattierungen annimmt. Das klare Wasser ermöglicht Sichtweiten von mehreren Metern in die Tiefe.
Ein verheerendes Erdbeben im Jahr 1139 ließ Teile des Berges Kapaz einstürzen und staute den Fluss Akhsu auf, was zur Bildung des Sees führte. Der See liegt in einer Höhe von etwa 1.566 Metern und ist das Ergebnis dieses natürlichen Vorgangs.
Die Gegend um den See war ein Siedlungsort für deutsche Auswanderer, die im 19. Jahrhundert herkamen und ihre eigenen Häuser sowie eine lutherische Kirche errichteten. Diese Bauten prägen bis heute das Landschaftsbild und erinnern an die Vielfalt der Region.
Der See ist zugänglich, liegt aber in bergigem Gelände und erfordert körperliche Anstrengung, um ihn zu erreichen. Besucher sollten sich auf wechselhafte Wetterbedingungen vorbereiten und geeignete Ausrüstung für Bergwanderungen mitbringen.
Das Wasser ist so klar, dass man bis zu zehn Meter in die Tiefe sehen kann und dabei auf eine Population einheimischer Forellen trifft. Diese Fische stammen von Flussarten ab, die sich an das neue Süßwassersystem angepasst haben.
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